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Google beschneidet Mitarbeiterrechte

Google-Chefs wollen ein Gewerkschaftstreffen in Zürich verhindern. Ein Rechtsprofessor bezeichnet das Verhalten des Konzerns als rechtswidrig.

Bei Google sorgte ein Treffen mit Gewerkschaftern für Unruhe: Die neuen Büros in Zürich. Foto: Reto Oeschger
Bei Google sorgte ein Treffen mit Gewerkschaftern für Unruhe: Die neuen Büros in Zürich. Foto: Reto Oeschger

Google, der Traumarbeitgeber. Die farbigen, verspielten Büros mit Rutschbahnen und kuscheligen Sitzecken stehen sinnbildlich für die scheinbar lockere Atmosphäre beim IT-Konzern.

Ein aktueller Vorfall lässt die bunte Google-Fassade jedoch bröckeln. Zwischen der Unternehmensleitung und Arbeitnehmenden ist ein Konflikt ausgebrochen, wie die amerikanische Newsplattform «Vox» diese Woche berichtete. So versuchte die Zürcher Google-Chefetage ein Treffen zwischen Mitarbeitenden und Gewerkschaftern zu verhindern. Die Gewerkschaft Syndicom bestätigt dies auf Anfrage des «Tages-Anzeigers»: «Wir verstehen nicht, weshalb das Google-Management versuchte, das Treffen abzusagen», sagt Mediensprecherin Lena Allenspach.

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