Risse in Frontscheibe: Stadtpolizei zieht Flixbus aus dem Verkehr

Die Reise aus Frankreich endete für einen Car abrupt in Zürich. Eine Weiterfahrt wäre zu gefährlich gewesen.

Keine Weiterfahrt: Die Risse in der Frontscheibe des Reisecars.

Keine Weiterfahrt: Die Risse in der Frontscheibe des Reisecars. Bild: Stadtpolizei Zürich

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Die Stadtpolizei Zürich führte am Ostermontag Kontrollen auf dem Carparkplatz im Kreis 5 beim Hauptbahnhof durch. Zwischen 13 und 17.30 Uhr wurden mehrere Fahrzeuge kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass ein Flixbus mit gefährlichen Rissen in der Frontscheibe unterwegs war, wie die Polizei heute Mittwoch mitteilt.

«Bei dem aus Frankreich herkommenden Car wurden derart gravierende Mängel an der Frontscheibe festgestellt, dass das Fahrzeug sichergestellt wurde», schreibt die Polizei. Beim doppelstöckigen Fahrzeug wiesen sowohl die obere wie auch die untere Frontscheibe starke und lange Risse auf, sodass eine Weiterfahrt ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die Passagiere bedeutet hätte. Für die Passagiere bedeutete dies, dass sie auf sich alleine gestellt waren. Sie mussten laut Stadtpolizei ihre Weiterreise selbst organisieren.

Der lange Riss in der Frontscheibe. Foto: Stadtpolizei Zürich

Die Verkehrspolizisten haben einen entsprechenden Rapport zu Handen der Staatsanwaltschaft erstellt. Der Car darf erst wieder in Verkehr gesetzt werden, wenn die Mängel behoben und ein vorsorglich eingefordertes Bussendepositum bezahlt sind.

Weiter stellte die Polizei bei einem italienischen Car fest, dass die beiden Chauffeure die Ruhezeit nicht eingehalten haben. Sie wurden zur Anzeige gebracht. Weil die geltenden Auflagen nicht eingehalten wurden, entzogen die Polizisten dem Carunternehmen die Linienbewilligung und stellten diese dem Bundesamt für Verkehr zu.

(sip)

Erstellt: 24.04.2019, 12:31 Uhr

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