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Der Zitteraal des Zoos Zürich ist gestorben

Der 170 Zentimeter lange Fisch musste vergangene Woche operiert werden. Aus der Narkose ist er nicht mehr aufgewacht.

Ist am Mittwoch verstorben: Der Zitteraal im Aquarium des Zoos Zürich. Foto: Jean-Luc Grossmann/Zoo Zürich
Ist am Mittwoch verstorben: Der Zitteraal im Aquarium des Zoos Zürich. Foto: Jean-Luc Grossmann/Zoo Zürich

Er sei der Liebling vieler Besucherinnen und Besucher gewesen, schreibt der Zoo Zürich heute in einer Mitteilung. Nun sei der Zitteraal gestorben. Er war mit seinen 1,7 Meter Länge und einem Gewicht von 17 Kilogramm der grösste Fisch im Zoo. Sein Alter blieb ungewiss. Schätzungsweise wurde der Zitteraal zwischen 15 und 20 Jahre alt.

Ganz überraschend kam sein Tod für seine Pfleger allerdings nicht. Der Aal stand bereits seit Juni 2018 unter verstärkter medizinischer Beobachtung, weil eine Schwellung am Bauch bemerkt wurde. «Im September dieses Jahres stellten die Tierpfleger dann aber fest, dass sich der Bauch des Tiers asymmetrisch verformt hatte», heisst es in der Mitteilung.

Kokosnussgrosses Geschwür

Am Mittwoch wurde der Aal laut Zoo Zürich in Narkose gelegt. Eigentlich wollte man einen metallischen Fremdkörper aus seinem Magen entfernen. Diesen habe man bei dem Untersuch nicht mehr gefunden, dafür sei ein ungefähr kokosnussgrosses Geschwür entdeckt worden, von dem man eine Probe entnommen habe. Leider sei es danach nicht mehr gelungen, den Zitteraal wieder aus der Narkose aufzuwecken. Die genaue Todesursache werde nun untersucht.

Nutzt Stromstösse, um zu jagen: Der letzte Woche verstorbene Zitteraal beim Fressen. Foto: Edi Day/Zoo Zürich
Nutzt Stromstösse, um zu jagen: Der letzte Woche verstorbene Zitteraal beim Fressen. Foto: Edi Day/Zoo Zürich

Wann ein neuer Zitteraal ins Aquarium einziehen wird, ist laut Zoo Zürich noch unklar. Das nun verstorbene Tier war am 4. Juni 2010 als erwachsener Fisch nach Zürich gekommen.

Zitteraale verfügen über ganz besondere Muskeln. Die südamerikanischen Fische können damit elektrische Energie produzieren und Stromstösse abgeben, welche sie zur Orientierung und zur Jagd nutzen.

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