Grossaufgebot der Polizei wegen Frauen-Demo

Wegen einer unbewilligten Demonstration war der Verkehr durch einen Teil der Zürcher Innenstadt lahmgelegt.

Hunderte Menschen demonstrieren in Zürich für Frauenrechte. (Bild: Twitter@FrauenstreikZ)

Hunderte Menschen demonstrieren in Zürich für Frauenrechte. (Bild: Twitter@FrauenstreikZ)

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In der Zürcher Innenstadt fand am Samstagnachmittag eine unbewilligte Demonstration für Frauenrechte statt. Der Demonstrationszug startete gemäss Stadtpolizei Zürich vom Hechtplatz aus und bewegte sich kurz vor 15 Uhr dem Limmatquai entlang in Richtung Central. Das Ziel des Umzugs war der Helvetiaplatz im Kreis 4. Das Kollektiv Frauenstreik hatte zur Demonstration aufgerufen – einen Tag nach dem internationalen Frauentag.

Die Stadtpolizei Zürich reagierte mit einem Grossaufgebot auf die unbewilligte Demonstration, wie Marco Cortesi von der Stadtpolizei Zürich auf Anfrage bestätigte. Fotos zeigten, wie die Stadtpolizei die Bahnhofbrücke beim Central für den Umzug sperrte. Auch ein sogenanntes Dialogteam stand im Einsatz, um den Umzug über die Walchebrücke und den Kreis 5 zu leiten, erklärte Cortesi.

Die Demonstrantinnen und Demonstranten lenkten ein und waren kurz nach 16 Uhr unterwegs im Kreis 5 in Richtung Langstrasse. Ein Video zeigte, wie der Demonstrationszug unter der Bahnunterführung hindurch in den Kreis 4 gelangte. Um 16.45 Uhr meldete Kollektiv Frauenstreik über Twitter, dass sich die Demonstration dem Ende zuneige. Gemäss Cortesi löste sich die Versammlung auf dem Helvetiaplatz gegen 17.30 Uhr auf. Während des Umzugs sei es zu vereinzelten Sachbeschädigungen durch Sprayereien gekommen.

Auch der Verkehr war zwischenzeitlich beeinträchtigt. Die VBZ meldeten ab 14.15 Uhr, dass die Tramlinien 4 und 15 zwischen Central und Bellevue unterbrochen waren. Zur gleichen Zeit empfahlt die Polizei, den Kreis 1 grossräumig zu umfahren oder den öffentlichen Verkehr zu benützen. Generell wird bei Störungen empfohlen, die Apps oder Onlinefahrpläne für den öffentlichen Verkehr zu konsultieren, weil diese die aktuellen Störungen miteinbeziehen. Spätestens nach 17.30 Uhr verkehrten die Linien wieder normal.

(nag/mac/sda)

Erstellt: 09.03.2019, 14:57 Uhr

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