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Mann in Zürich auf offener Strasse verfolgt und niedergeschossen

Unbekannte haben am Sonntagnachmittag einen 32-Jährigen in einem Wohnquartier mit Schüssen schwer verletzt. Der Mann schwebt in Lebensgefahr.

Auch die mobile Einsatzzentrale der Polizei ist vor Ort in Zürich-Seebach. (Video: Tamedia)

Bei einer Verfolgungsjagd zu Fuss ist ein 32-Jähriger in Zürich-Seebach am Sonntagnachmittag durch Schüsse in den Oberkörper lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann hatte gegen 15 Uhr die Notrufzentrale der Stadtpolizei angerufen und berichtet, dass er verfolgt werde. Als die Polizei dort eintraf, fand sie den Schwerverletzten vor, heisst es in einer Mitteilung. Der Mann musste von der Sanität notfallmässig ins ­Spital gebracht werden. Zu seinem Gesundheitszustand konnte die Polizei am Abend noch nichts sagen.

Der Polizei zufolge wurde der Mann offenbar in der Nähe der Bushaltestelle Leimgrübelstrasse von unbekannten Männern verfolgt und angegriffen. Gefunden wurde der Verletzte wenige Hundert Meter entfernt an der Glatttalstrasse 118. Die Täter seien nach der Schussabgabe geflüchtet, teilte die Polizei mit. Sie sagte nichts zum Motiv der Tat.

Augenzeugen berichten

Ein Augenzeuge berichtete der Zeitung «20 Minuten», er habe von seinem Balkon aus beobachtet, wie drei Männer einen vierten verfolgten. «Als sie ihn einholten, gab einer der Männer drei oder vier Schüsse ab.» Das Opfer sei daraufhin hinkend weitergerannt, die Verfolger erneut dicht auf den Fersen. «Dann habe ich sie aus dem Blick verloren», sagte der Zeuge.

Eine weitere Zeugin, die an der gleichen Strasse wohnt, beobachtete das Geschehen ebenfalls. Sie habe mehrere Schüsse ­gehört. «Ich stand am Küchenfenster und sah, wie ein junger Mann ­anschliessend in Richtung Busstation gerannt ist.» Er sei um die 20 Jahre alt gewesen, hatte eine Glatze und trug eine Bomberjacke, hiess es auf der Website von «20 Minuten».

Die Polizei war bis in den Abend hinein mit einem Grossaufgebot vor Ort, die Strassen rund um den Tatort wurden abgesperrt. Das Forensische Institut Zürich war mit der Spurensuche befasst. Die Ermittlungen wurden an die Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft I übergeben.

In diesem Quartier hat sich der Vorfall am Sonntagnachmittag ereignet. Bild: Google

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