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Grünen-Präsident macht sich für den FDP-Mann stark

Christoph Hug sagt, es gehörten drei Bürgerliche in den Zürcher Stadtrat. Damit lässt er FDP-Mann Marco Camin freie Bahn im Kampf um Vollenwyders Nachfolge – und lässt ausgerechnet die Alternativen im Regen stehen.

Will seinen Wahlzettel ins Altpapier werfen: Christoph Hug, Co-Präsident der städtischen Grünen.
Will seinen Wahlzettel ins Altpapier werfen: Christoph Hug, Co-Präsident der städtischen Grünen.
PD

Marco Camin (FDP), Daniel Hodel (GLP) oder Richard Wolff (AL)? Diese Frage stellt sich am 3. März nicht nur den Zürcher Stimmberechtigten, sondern besonders den Grünen. Heute Dienstagabend fassen die Mitglieder die Parole für die Ersatzwahl in die Stadtregierung.

Von der politischen Affinität her sollte die Wahl klar sein. Grüne und AL bilden im Kantonsrat eine gemeinsame Fraktion, und bevor die AL im Gemeinderat Fraktionsstärke erreichte, galt dies auch für das Stadtparlament. So sitzt Grünen-Vorstandsmitglied Luca Maggi im Komitee für Wolff. Der Präsident der Jungen Grünen sagt, es gebe «nur einen Kandidaten, der sich politisch grossmehrheitlich mit uns deckt». Er möchte sowohl die Mutter- wie die Jungpartei auf den AL-Kandidaten Wolff einschwören.

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