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Happy End für eine Parkplatzblockiererin

Die Frau, die ein auf ihrem Parkplatz abgestelltes Auto blockiert hatte, wurde vom Obergericht freigesprochen. Ihre erstinstanzliche Verurteilung wegen Nötigung hatte für Empörung gesorgt.

18 Minuten Parkplatzblockade und ein langwieriger Rechtsstreit: Ein Auto parkt neben einem stehenden Fahrzeug ein. (Archivbild)
18 Minuten Parkplatzblockade und ein langwieriger Rechtsstreit: Ein Auto parkt neben einem stehenden Fahrzeug ein. (Archivbild)
Keystone

Es ist nicht bekannt, ob die drei Oberrichter die Medienberichte über die erstinstanzliche Verurteilung der 32-jährigen Frau und das damit einhergehende kollektive Kopfschütteln zur Kenntnis genommen haben. Jedenfalls eröffneten sie ihre eigene Urteilsbegründung mit dem Satz: «Ein Schuldspruch hätte uns gestört.» Böse Zungen behaupten gelegentlich, die Justiz urteile «ergebnisorientiert», das heisst: Zuerst wird über Schuld- oder Freispruch entschieden. Und erst dann überlegt man sich, wie man diesen Entscheid einigermassen sinnvoll begründen kann.

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