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«Haued ab, das ist unser Haus!»

Das Hotel-Restaurant Annaburg war das einzige Berggasthaus der Stadt Zürich auf dem Uetliberggrat. Übrig geblieben ist ein simpler Picknickplatz mit Feuerstelle – inklusive Toilette.

Ist nicht mehr seit 1990: Das Berghaus Annaburg unweit vom Uto Staffel. Eine Renovation für sechs Millionen Franken lehnten die Zürcher an der Urne ab.
Ist nicht mehr seit 1990: Das Berghaus Annaburg unweit vom Uto Staffel. Eine Renovation für sechs Millionen Franken lehnten die Zürcher an der Urne ab.
PD

Die Burg fällt im April 1990, gebodigt von den Stadtzürcher Stimmberechtigten. Diese verwerfen am 5. März 1989 die Volksinitiative der Sozialdemokraten zur Rettung der Annaburg – hauchdünn: 42'384 Nein gegen 41'125 Ja. Damit ist das Schicksal des populären Berghauses nach einem schier endlosen Kampf für immer besiegelt. Die Sieger sind namentlich bürgerliche Kreise. Sie haben davor gewarnt, mit Steuermillionen eine baufällige Ruine zu einem unrentablen Ausflugsrestaurant umzubauen. Mindestens 6 Millionen hätte die Renovation gekostet. Rettungsversuche einer privaten Stiftung sind zuvor gescheitert.

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