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Heiniger scheitert

Die Einführung von elektronischen Patientendossiers wird nicht aus dem Lotteriefonds finanziert, wie es der Gesundheitsdirektor will.

Thomas Heinigers Idee wurde mit 121:45 Stimmen verworfen. Foto: Dominique Meienberg
Thomas Heinigers Idee wurde mit 121:45 Stimmen verworfen. Foto: Dominique Meienberg

National- und Ständerat waren sich einig im letzten Juni: Im Schweizer Gesundheitswesen braucht es elektronische Patientendossiers (EPD). In diesen sollen künftig wichtige Informationen wie persönliche Medikamente, Allergien, Impfungen, Röntgenaufnahmen oder Operationen gespeichert werden. Weil in den Dossiers hochsensible persönliche Daten abgelegt sind, soll die Daten­sicherheit höchste Priorität geniessen. Die Hoheit über die Daten hat der Patient, er kann entscheiden, was ins Dossier kommt und wer Zugriff darauf hat. Zudem ist eine Teilnahme am Projekt freiwillig, wenigstens für den Patienten.

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