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Eine Ode an das sommerliche Zürich

Plötzlich sitzt man allein im Kino, fährt durch freie Strassen, liest Gedenktafeln. Plötzlich hört man die Nacht. Plötzlich liebt man die Stadt.

MeinungThomas Wyss
Zürich während der Sommerferien, das bedeutet beispielsweise freie Fahrt auf dem Sechseläutenplatz. Foto: Doris Fanconi
Zürich während der Sommerferien, das bedeutet beispielsweise freie Fahrt auf dem Sechseläutenplatz. Foto: Doris Fanconi

Nicht nur Züge, Gewitter oder Fussballer – bei Torchancen – kommen manchmal zu spät, nein, das passiert auch Zeitungsartikeln. Zum Beispiel diesem hier. Er hätte nämlich schon vorletzte Woche erscheinen sollen. Als die Sommerferien gerade so richtig in Gang kamen. Als die Familienmenschen dieser Stadt ihre Koffer gepackt, ihre Büsi, Hunde und Wellensittiche im Tierheim verstaut und die Bremsflüssigkeitsstände ihrer Autos und die Ablaufdaten ihrer Reisepässe überprüft hatten. Und hinausflogen oder losfuhren in die grosse weite Welt oder in den verfluchten Gotthardstau, dem ersten Zwischenstopp auf der Reise an die Strände und Gelati-Stände im Süden.

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