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Hier finden Sie Abkühlung in Ihrer Nähe

Badi zu voll, See zu warm? Unsere Karte zeigt Brunnen und Planschbecken in Zürich, in denen man baden kann.

Zürich ist laut eigener Aussage eine der brunnenreichsten Städte der Welt: 1281 Wasserquellen gibt es verteilt auf dem ganzen Stadtgebiet, hinzu kommen zahlreiche Schwimmbäder an Flüssen und am See. Gerade jetzt, wenn die Temperaturen unerträglich heiss sind, trägt das viel zur Lebensqualität in der Stadt bei.

In der Badi kann es momentan allerdings ziemlich eng werden und der See bringt mit seinen warmen Wassertemperaturen kaum Abkühlung. Wer dem Trubel aus dem Weg gehen will oder einfach eine kurze Erfrischung in der Nähe des Wohn- oder Arbeitsortes sucht, sollte sich die Karte (oben) anschauen. Sie zeigt eine Auswahl von grossen Brunnen und Planschbecken, in denen man baden oder zumindest die Füsse kühlen kann.

«Es gibt keine allgemeingültigen Regeln, was das Baden in Brunnen betrifft.»

Silvio Colazzo, Brunnenplaner Stadt Zürich

Grundsätzlich sind die Brunnen zur Notwasserversorgung da und vor allem als Verschönerung des Stadtbilds und als Durstlöscher: aus praktisch allen sprudelt frisches Trinkwasser. Es spricht aber nichts dagegen, sie bei Hitze auch als Pool zu benutzen. «Es gibt keine allgemeingültigen Regeln, was das Baden in Brunnen betrifft», sagte Silvio Colazzo, Brunnenplaner Stadt Zürich, in einem Interview mit Redaktion Tamedia. Wenn es in einer bestimmten Anlage nicht erlaubt sei, dann habe die Stadt ein entsprechendes Schild angebracht.

Insgesamt acht vollamtliche Brunnenwärter kümmern sich von Montag bis Freitag um die Sauberkeit und den Unterhalt der Brunnen. Insgesamt 800 der über 1200 öffentlichen und privaten Brunnen in den verschiedenen Bezirken reinigen sie einmal die Woche.

Und jedes Jahr kommen etwa vier bis fünf neue Brunnenanlagen hinzu. Vor kurzem hat die Wasserversorgung Stadt Zürich bekannt gegeben, dass sie zu ihrem 150-Jahr-Jubiläum einen neuen Brunnen beim Restaurant Terrasse bauen will. Bis 2020 soll der kleine Platz zwischen Limmat- und Utoquai für Passanten durchlässiger und um eine Wasserquelle erweitert werden.

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