Wo Schweizer abends gerne kuscheln

Einmal im Monat berühren sich Fremde während dreier Stunden. Ist das die Antwort auf Einsamkeit in Zeiten der Vernetzung?

«Das war jetzt nicht das, was ich suche»: Ein Kuschelabend ist nicht für jeden etwas.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Die ersten warmen Tage im Jahr lassen Frühlingsgefühle hochleben. Wissenschaftlich ist die wetterbedingte gute Laune nicht bewiesen, laut Neuroendokrinologen wird vermutlich aufgrund von Lichteinwirkung das sogenannte Kuschelhormon Oxytocin ausgeschüttet. Kein Wunder also, sind die Kuschelabende bei Bernhard Bäumle und Elana Andermatt in Zürich momentan gut besucht.

«Berührungen sind ein Grundbedürfnis», sagen die beiden. Bei Tests an Mäusen hat sich gar gezeigt, dass Oxytocin dem altersbedingten Muskelabbau entgegenwirkt sowie die Regeneration nach Verletzungen verbessert. Laut eines Berichts des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums fühlt sich ein Drittel der Schweizer Bevölkerung gelegentlich einsam. Ist Kuscheln mit Fremden die Lösung für sie? Wie so ein Abend in der Nähe des Hegibachplatzes abläuft, zeigt die Videoreportage oben.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 20.04.2019, 14:35 Uhr

Artikel zum Thema

Anleitung zum Alleinsein

Einsamkeit macht krank – doch Alleinsein kann etwas Wunderbares sein. Wie man lernt, sich selbst Gesellschaft zu leisten. Mehr...

Ein Haus zum Kuscheln

Die Zürcher Gemeinde Weiach hat der Kuschelpädagogik ein Denkmal gebaut – mit einem besonderen Kindergarten. Mehr...

Das Ressort Zürich auf Twitter

Das Zürich-Team der Redaktion versorgt Sie hier mit Nachrichten aus Stadt und Kanton.

Werbung

Weiterbildung

Ausbildung & Weiterbildung Finden Sie die passende Weiterbildung Technischer Kaufmann, Deutsch lernen, Coaching Ausbildung, Präsentationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung

Kommentare

Blogs

Geldblog Rente oder Kapital? Das müssen Sie wissen
Mamablog Wir haben bessere Werbung verdient
Sweet Home Das Haus im Haus

Die Welt in Bildern

Ganz in weiss: Josephine Skriver posiert vor der Vorführung des Films «Roubaix, une lumière» in Vannes auf dem roten Teppich. (22. Mai 2019)
(Bild: Stephane Mahe) Mehr...