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Hohe Weihen für den «Béton brut» in Albisrieden

Das Wohnhochhaus Fellenbergstrasse ist vom Stadtrat unter Schutz gestellt worden. Es ist vom weltberühmten Architekten Le Corbusier inspiriert, was die Denkmalpflege entzückt.

Das Haus, so hoch es auch ist, steht auf Stelzen. Wertvoll ist auch der Raster der Balkonbrüstungen. Foto: Urs Jaudas
Das Haus, so hoch es auch ist, steht auf Stelzen. Wertvoll ist auch der Raster der Balkonbrüstungen. Foto: Urs Jaudas

Zürich – Es braucht ein besonderes Gespür für Beton, um diesem Haus die Schutzwürdigkeit anzusehen. Mit der herkömmlichen Vorstellung von Denkmalschutz – schön, alt, verziert – hat das elfgeschossige Hochhaus an der Ecke Sackzelg/Fellenbergstrasse wenig gemeinsam. Es wurde in den Jahren 1970 bis 1973 von den Architekten Walter Gautschi und Otto Rotach für die Gemeinnützige Baugenossenschaft Limmattal (GBL) erstellt. Sie waren ins­piriert von Le Corbusiers Unité d’Habitation, umgangssprachlich Wohnmaschine genannt. Im ähnlichen Stil ist die etwas jüngere Wohnsiedlung Unter­affoltern II. von Georges-Pierre Dubois gehalten.

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