Zum Hauptinhalt springen

Hoher Besuch im Zürcher Kreis 6

Die russisch-orthodoxe Auferstehungskirche hat gestern ihr 80-Jahr-Jubiläum gefeiert. Mit «Seiner Heiligkeit» als Gast.

Drei Stunden Gottesdienst: Patriarch Kyrill von Moskau und ganz Russland hat zum 80-Jahr-Jubiläum der Auferstehungskirche in Zürich die Liturgie geleitet.
Drei Stunden Gottesdienst: Patriarch Kyrill von Moskau und ganz Russland hat zum 80-Jahr-Jubiläum der Auferstehungskirche in Zürich die Liturgie geleitet.
Doris Fanconi
Vater unser im Himmel: Meist wurde Kirchenslawisch gesprochen. Nur der Ministrant betete das «Vaterunser» auf Deutsch.
Vater unser im Himmel: Meist wurde Kirchenslawisch gesprochen. Nur der Ministrant betete das «Vaterunser» auf Deutsch.
Doris Fanconi
Oberster Hirte: Patriarch Kyrill ist kirchliches Oberhaupt über 150 Millionen Menschen.
Oberster Hirte: Patriarch Kyrill ist kirchliches Oberhaupt über 150 Millionen Menschen.
Doris Fanconi
1 / 14

Plötzlich verstummen die Gesänge, und man hört nur noch eine einzelne Glocke schlagen. Alle 5 Sekunden ein Schlag. Die weit über 500 Gläubigen, die zur 80-Jahr-Feier ihrer Kirchgemeinde in die russisch-orthodoxe Auferstehungskirche im Stadtzürcher Kreis 6 geströmt sind, verharren bereits seit mehr als drei viertel Stunden ganz still. Stehend, denn Kirchenbänke gibt es in orthodoxen Kirchen nicht. Im Vorraum drängeln sich jene, die keinen Platz mehr gefunden haben. Sie halten die Handys bereit, denn jeden Moment wird die Ankunft des Gastes erwartet, den hier jeder «Seine Heiligkeit» nennt: Patriarch Kyrill I., der höchste Repräsentant der russisch-orthodoxen Kirche.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.