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Hundert Stühle für den Sechseläutenplatz

Auf dem neuen Platz werden nicht nur Bänke, sondern auch lose Stühle aufgestellt. Zürich schielt dabei nach Paris – und kalkuliert bereits Vandalismus und Diebstahl ein.

Das selbe Modell wird in Zürich aufgestellt: Stühle im Jardin de Luxembourg in Paris.
Das selbe Modell wird in Zürich aufgestellt: Stühle im Jardin de Luxembourg in Paris.
Wikimedia/aconcagua

Heute wurde der Sechseläutenplatz mit zwei massiven Sitzbänken möbliert. Sie bestehen aus wetterfester Esche und sind 12 und 38 Meter lang. Entsprechend ist es höchst unwahrscheinlich, dass sie gestohlen werden. Anders sieht es mit den weiteren Möbeln aus: Stühle aus Metall werden im Verlauf der nächsten Woche auf dem Sechseläutenplatz aufgestellt, teilt das Tiefbauamt mit.

Um den Besuchern des Platzes «eine möglichst grosse Freiheit bei der Wahl ihres Sitzplatzes zu ermöglichen», sind die Stühle nicht fest im Boden verankert oder angebunden, sondern frei bewegbar, schreibt die Stadt weiter. Dieses Konzept sei in Parkanlagen äussert beliebt und erfolgreich. Davon sollen auch die Besucher des Sechseläutenplatzes profitieren.

100 weitere Stühle in Planung

Deshalb verteilt das Tiefbauamt zuerst einmal hundert Stühle mit und ohne Armlehne. Sie werden auf vier der fünf Bauminseln platziert. Beim verwendeten Modell handelt es sich um den Typ «Luxembourg», wie er beispielsweise im namensgebenden Jardin de Luxembourg in Paris zu finden ist, schreibt die Stadt. Er wiegt gut acht Kilogramm. Neunzig dieser Stühle sind mit einem Stahlseil paarweise miteinander verbunden, zehn sind Einzelstühle. Sie kommen in Olivgrün, Braungrün, Beige, Lindgrün und Fuchsia-farben daher.

Dass lose Stühle nicht nur dazu einladen, in Gruppen zusammenzusitzen, sondern auch gestohlen, herumgeworfen oder beschädigt werden können, ist der Stadt bewusst. Deshalb betrachtet sie das Aufstellen der hundert Stühle als Test. Sollte sich zeigen, dass die Sitzgelegenheiten beschädigt oder entwendet werden, hab man «bereits alternative Möglichkeiten der Befestigung entwickelt», die dann zum Einsatz kommen würden. Bewährt sich das Vorgehen jedoch, werden im kommenden Frühling 100 weitere Stühle nach dem selben System aufgestellt. Gleichzeitig mit den ersten Stühlen werden auch Bänke ohne Lehnen aufgestellt.

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