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Rund 200 Personen demonstrieren für den Amazonas

Die massiven Waldbrände im Amazonas haben in Zürich Hunderte auf die Strasse gebracht.

Ziehen durch die Innenstadt: Demonstranten in Zürich.

«Wenn der Amazonas eine Bank wäre, wäre er schon lange gerettet» – mit diesem und anderen Transparenten sind am Freitagnachmittag Hunderte Demonstranten durch Zürich gezogen. Sie gingen auf die Strasse wegen den verheerenden Waldbränden im Amazonas. Die Demonstranten hatten sich kurz nach dem Mittag am Platzspitz versammelt und sind nun unterwegs in Richtung Schaffhauserplatz – bis zum brasilianischen Konsulat, wie «20 Minuten» berichtet.

«Unsere Lungen brennen» oder «Klima schützen ist kein Verbrechen», skandieren die Demonstranten. Kurz vor dem Stampfenbachplatz sind sie auch auf die Strasse gesessen. Geplant hat die Demo mit dem Titel «SOS Amazonia» die Gruppierung Klimastreik Schweiz. «Solidarisieren wir uns heute mit den indigenen Völkern in ihrem Kampf gegen Umweltzerstörung», schreibt die Gruppierung auf ihrer Facebook-Page.

Auch SP-Nationalrat Fabian Molina unterstützt die Demonstrierenden und spricht sich auf Twitter gegen die Rodungen im Amazonas aus.

Laut der Stadtpolizei Zürich war die Situation ruhig. Rund 200 Personen hätten an der Demonstration teilgenommen. Die Polizei habe eine Spontanbewilligung erteilt.

Wegen der Demonstration war die Strecke zwischen Bahnhofquai und Schaffhauserplatz für den Tram- und Busbetrieb gesperrt.

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