iPolizei

Die Polizistinnen und Polizisten im Kanton Zürich schreiben ihre Rapporte künftig an der Front mit dem iPad.

iPad mit Kombi-App zum Erfassen von Einbruch- und Ladendiebstahl, Sachbeschädigung oder Hausfriedensbruch.

iPad mit Kombi-App zum Erfassen von Einbruch- und Ladendiebstahl, Sachbeschädigung oder Hausfriedensbruch. Bild: Kapo Zürich

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Die Zürcher Polizeien seien die ersten Polizeikorps der Schweiz, die flächendeckend die elektronische Frontrapporterstattung einführten, sagt Beat Jost, Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich. Bei einigen häufig vorkommenden Delikten können die Polizistinnen und Polizisten ihre schriftlichen Aufgaben am Ort des Geschehens praktisch abschliessend mit dem iPad erledigen. Die Rapporte können auf elektronischen Formularen erfasst werden, wie es in der gemeinsamen Mitteilung aller Polizeikorps heisst.

Die Frontpolizisten der Kantonspolizei Zürich, der Stadtpolizeien von Zürich und Winterthur sowie der Gemeindepolizeien werden in den nächsten Wochen mit den neuen Geräten ausgerüstet. Zahlreiche Formulare wurden vereinheitlicht. Die iPads seien vor allem zur Aufnahme von Tatbeständen wie Einbruch- und Ladendiebstahl, Sachbeschädigung oder Hausfriedensbruch geeignet. Der administrative Nachbearbeitungsaufwand im Büro könne durch die elektronischen Rapportgeräte reduziert werden.

iPad als Sieger

Zudem seien die Daten künftig im polizeilichen Rapportierungssystem «Polis» schneller verfügbar. Und die Polizistinnen und Polizisten könnten vermehrt in ihrem Kerntätigkeitsbereich tätig sein. 97 Prozent aller Testpersonen des Projektes «Rapportierung » gaben an, sie erachteten die elektronisch unterstützte Frontrapportierung als «sinnvoll» oder «sehr sinnvoll», wie es in der Mitteilung heisst.

Bei den Tests habe sich das iPad als sicherstes und geeignetstes Gerät erwiesen. Evaluiert wurden auch andere Tablets, Notebooks und digitale Schreibmittel (Digital Pens). (mec/sda)

Erstellt: 16.05.2013, 16:05 Uhr

Artikel zum Thema

Betroffene können Polizeidatenbank-Einträge ergänzen

Hält die Polizei zu Personen subjektive Wertungen und Wahrnehmungen fest, können diese künftig die Einträge mit eigenen Aufzeichnungen oder mit einer Gegendarstellung ergänzen. Mehr...

Wenn ein Alt-80er Polizisten vereidigt und Soldaten verabschiedet

Bereits vor 100 Jahren musste in Zürich ein Ultralinker gegen seinen Willen die Polizei führen. Das führte zu dessen Verhaftung und Versetzung. Was Richard Wolff im Polizeidepartement erwartet. Mehr...

Raser überholt die Polizei mit 178 km/h

Ein 46-jähriger Portugiese ist mit fast 180 Stundenkilometern durch das Engadin gedonnert und hat dabei eine zivile Polizeistreife überholt. Den Führerschein und das Auto musste er abgeben. Mehr...

Das Ressort Zürich auf Twitter

Das Zürich-Team der Redaktion versorgt Sie hier mit Nachrichten aus Stadt und Kanton.

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Blogs

Mamablog Kind, zieh doch Socken an!

Sweet Home Kreative Wohnideen mit Charme

Weiterbildung

Gamen in der Schule

Die Schule bereitet Kinder auf die Arbeitswelt vor. Das Rüstzeug soll auch spielerisch vermittelt werden.

Die Welt in Bildern

Eine Karawane zieht durch die Strasse: In Selcuk im Westen der Türkei sind ein Viehbesitzer und sein Kamel auf dem Weg zum jährlichen Kamelringen. Der traditionelle Wettkampf existiert bereits seit 2400 Jahren (19. Januar 2019)
(Bild: Bulent Kilic) Mehr...