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«Ich bekam eine Hühnerhaut»

Ein Künstlerkollektiv setzt mit einer Aktion ein Zeichen gegen Gewalt am 1. Mai. Alles, was es dazu brauchte, war Papier – und ein paar Radiogeräte.

Massenstart: Mehrere Tausend Papierflieger segelten Punkt 16 Uhr von verschiedenen Dachterrassen an der Langstrasse.
Massenstart: Mehrere Tausend Papierflieger segelten Punkt 16 Uhr von verschiedenen Dachterrassen an der Langstrasse.
Tagesanzeiger.ch/Newsnet
Vorbereitung auf die grosse Aktion: Überall im Quartier verteilte das Künstlerkollektiv kleine Radios.
Vorbereitung auf die grosse Aktion: Überall im Quartier verteilte das Künstlerkollektiv kleine Radios.
Tagesanzeiger.ch/Newsnet
Nach 15 Minuten war der bunte Spass vorbei.
Nach 15 Minuten war der bunte Spass vorbei.
Tagesanzeiger.ch/Newsnet
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Mit einer Aktion an der Langstrasse setzte das Künstlerkollektiv Bury the Jumbo einen Kontrapunkt zu den Gewaltausbrüchen, die am 1. Mai in Zürich fast schon Tradition haben. Kurz vor 16 Uhr segelten Tausende Papierflieger durch die Luft auf die Langstrasse herab.

Und die Friedensaktion hatte ihre Wirkung nicht verfehlt: Der bunte Papierregen wurde von den Zuschauern auf der Strasse mit Applaus und Jubelrufen quittiert. Es herrschte eine geradezu ausgelassene, fröhliche Stimmung. Dazu beigetragen hat auch die Musik, mit der das Publikum während der Fliegeraktion beschallt wurde.

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