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«Ich bin nicht nur Stadtrat für die AL, sondern für die ganze Stadt»

Linke Politiker sind nicht gerade zurückhaltend mit Kritik. Sie bemängeln fehlenden Biss und Durchsetzungsvermögen.

Das ist uns zu wenig konkret. Ihr Ziel lautete: mehr Frauen, mehr Städter und mehr Menschen mit Migrationshintergrund bei der Polizei. Da haben Sie versagt.

Ein weiterer Vorwurf: Sie sind nicht entscheidungsfreudig. Etwa beim Koch-Areal.

Das war in Ihrer Anfangsphase anders. Sie waren spontaner, um nicht zu sagen naiv. Nach einer Diskussion mit Jugendlichen räumten Sie etwa vorschnell Fehler bei Polizeikontrollen ein. Haben Sie sich inzwischen geändert?

Blicken wir auf Ihre Amtszeit: 2014 erschütterte die «Reclaim the Streets»-Demonstration Zürich. 2015 gab es sechs umstrittene Aktionen wie die Einkesselung von FCZ-Fans oder den Einsatz von Pfefferspray gegen eine ältere Frau. 2016 mehrere Demonstrationen, bei denen Polizisten direkt attackiert wurden. Ist das Ihre Handschrift?

Als AL-Stadtrat provozieren Sie linksextreme Kreise besonders. Sie wurden von Demonstrationen weggeschickt, auf dem Koch-Areal mit Bier beschüttet. Schmerzt das?

Der Eindruck bleibt: Sie können es als Sicherheitsvorsteher niemandem recht machen. Im Tiefbauamt wären sie doch als Stadtentwickler am besseren Ort?