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«Ich habe absolut kein Verständnis für den Entscheid»

Die Reaktionen auf das geplante Bundeszentrum für Asylsuchende auf dem Zürcher Duttweiler-Areal könnten unterschiedlicher nicht ausfallen. Bereits wird eine Kampagne dagegen angekündigt.

Der Standort für das künftige Verfahrenszentrum der Asylregion Zürich steht fest. Wie der Bund und die Stadt Zürich heute Dienstag mitteilten, soll das neue Bundeszentrum für Asylsuchende auf dem Duttweiler-Areal in Zürich-West entstehen. 360 Menschen würden dort ab 2020 leben, bis ihr beschleunigtes Verfahren abgeschlossen ist – sofern die Zürcher Stimmbevölkerung dem Bau zustimmt. Eine entsprechende Rahmenvereinbarung haben Stadt und Bund unterzeichnet.

Die Reaktionen auf den Entscheid fielen höchst unterschiedlich aus. Mauro Tuena, SVP-Fraktionschef im Zürcher Gemeinderat, hat «absolut kein Verständnis» für diese Planung, wie er auf Anfrage sagt. «Stadt, Kanton und Bund nehmen offenbar nicht ernst, dass es deutlichen Widerstand im Quartier und in der Stadtbevölkerung gegen diesen Standort gab. Sie wollen das Projekt einfach durchboxen.»

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