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«Ich habe in Zürich alles bekommen, was ich brauchte»

Herzchirurg René Prêtre verlässt das Zürcher Kinderspital im Sommer 2012. Er wird Klinikdirektor der Herz- und Gefässchirurgie im Unispital Lausanne.

Es wird schwierig, einen Ersatz für ihn zu finden: René Prêtre.
Es wird schwierig, einen Ersatz für ihn zu finden: René Prêtre.
Reto Oeschger

Vor fünf Wochen machte der «Tages-Anzeiger» bekannt, dass Sie einen Wechsel nach Lausanne erwägen. Was hat jetzt den Ausschlag gegeben?

Persönliche Gründe. Ich bin seit zwölf Jahren in Zürich. Die Familie blieb im Welschland, da ich mich von meiner Frau getrennt habe. Alle zwei Wochen besuche ich meine Töchter, und sie kommen ab und zu nach Zürich. Sie möchten mich mehr sehen. Camille, die ältere, hat eben sechs Monate bei mir gelebt, um ihr Deutsch zu verbessern. Sie schliesst bald ihre Ausbildung ab und will Lehrerin werden.

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