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«Ich habe keinen Tunnelblick»

Der Walliseller Roland Kobel trägt als Gesamtprojektleiter der Durchmesserlinie die Hauptverantwortung für das 2-Milliarden-Projekt. Heute feiert er den Durchstich des Weinbergtunnels.

Vor dem Durchstich spürt Gesamtprojektleiter Roland Kobel eine gewisse Anspannung.
Vor dem Durchstich spürt Gesamtprojektleiter Roland Kobel eine gewisse Anspannung.
Keystone

Roland Kobel, nach mehr als drei Jahren Bauzeit steht heute der Durchstich des Weinbergtunnels an. Sind Sie nervös? Ein wenig schon. Nicht aus Angst, dass noch etwas schiefgehen könnte. Vielmehr habe ich noch nie eine so grosse Einladung organisiert. 400 geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft werden in einem Festraum in Oerlikon den Durchstich live mitverfolgen. Das zeigt die Wichtigkeit der Durchmesserlinie. Wir bauen zwar hier in Zürich, die Auswirkungen werden aber bis nach Genf spürbar sein. Die Reisezeit auf der WestOst-Achse verkürzt sich für den Fernverkehr erheblich. Aber vor allem die Kapazitäten im S-Bahn-Netz werden so optimiert. Von Wiedikon nach Oerlikon braucht man danach noch 11 Minuten.

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