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«Ich kann nicht in der Schweiz Politik machen»: Guldimann tritt ab

Warum geben Sie auf?

Was ist der politische Grund?

Einverstanden, aber was hat das mit Politik zu tun?

Daran denkt bei uns keiner.

Sie meinen die Diskussion über einen Rahmenvertrag, bei der die Schweiz einen Teil des EU-Rechts automatisch übernehmen müsste.

Zum Preis von Sanktionen . . .

Christoph Blocher hat in der Frage einen grossen Teil der ­Bevölkerung hinter, der ­Bundesrat hat das Volk gegen sich.

Trotzdem, Sie als grosser Verfechter einer Annäherung an die EU, ja als Verfechter des Schweizer Beitritts werden ja nicht einmal mehr von der eigenen Partei ­unterstützt. Gehen Sie als Verlierer vom Platz?

«Die Männer müssen ihr Rollenverständnis in Familie, Arbeit und Gesellschaft ändern.»

. . . genau. Darum braucht es ja gar keine Änderung.

In nächster Zeit wird es noch einige parlamentarische Auseinandersetzungen und ­Volksabstimmungen zum Verhältnis mit der EU geben. Warum kneifen Sie jetzt?

Warum ziehen Sie denn nicht nach Zürich?

Das ist also Ihr gesellschaftlicher Rücktrittsgrund. Was ist an dem politisch?

Was meinen Sie damit?

. . . blockieren die Bürgerlichen. Haben Sie denn nicht versucht, sie zu überzeugen?

Wie sieht das bei Ihrer Partei aus? Steht sie in dieser Frage hinter Ihnen?

Auch das könnten Sie noch ändern.