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«Ich war naiver, als ich sein sollte»

Der Rektor der Uni Zürich bedauert die neuste Kommunikationspanne.

Die Uni Zürich hat vor drei Wochen gross angekündigt, sie werde die Sammlung des medizinhistorischen Museums für Medien und Politiker öffnen. So könnten sich diese selbst ein Bild machen. Nun krebsen Sie zurück und wollen die Sammlung nur wenigen Journalisten zeigen, die nicht darüber berichten dürfen. Was soll das?

Unser Ziel war, die Diskussion um den Zustand der Sammlung ein für alle Mal zu erledigen. Ich wollte einen Schlussstrich unter diese Geschichte ziehen und die Spekulationen beenden. Aufgrund zahlreicher Rückmeldungen merkten wir aber, dass wir dieses Ziel nicht erreichen werden. Im Gegenteil. Die einen würden sagen, wir hätten nur die schlimmsten Ob­jekte gezeigt. Die anderen würden behaupten, wir hätten gerade die schlimmsten nicht gezeigt. Kommt hinzu, dass jene Objekte, welche die Medien am meisten interessieren, aus ethischer Sicht am heikelsten sind.

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