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«Ich will überall meinen Namen sehen, auf jeder Wand»

Puber gehört zu den aggressivsten Sprayern Zürichs. Im Interview äussert er sich mit erstaunlicher Unverfrorenheit zum immensen Sachschaden, den er anrichtet.

«Sprayen und ficken, das ist das Geilste»: «Puber» posiert vor seiner Schmiererei.
«Sprayen und ficken, das ist das Geilste»: «Puber» posiert vor seiner Schmiererei.
Christoph Landolt

Sein Pseudonym prangt an unzähligen Wänden in ganz Zürich. Seinen wahren Namen will «Puber» logischerweise nicht verraten, schliesslich geht der von ihm angerichtete Schaden in die Hunderttausende. Stattdessen will er wissen, warum man über ihn schreiben wolle. Ein Grinsen umspielt den Mund des Mittzwanzigers, der mittelgross, sportlich und nach eigener Angabe Schweizer ist. In einem asiatischen Restaurant findet sich ein ruhiger Winkel, wo sich Puber äussern will.

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