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«Ich würde niemandem empfehlen, nackt durch die Stadt zu laufen»

Judith Hödl, Sprecherin der Stadtpolizei Zürich, gab im «Tagblatt» Rat, wie viel nackte Haut man zeigen darf. Warum dabei auch eine Rolle spielt, wo man sich entblättert, erklärt sie im Gespräch mit Tagesanzeiger.ch.

Frau Hödl, im «Tagblatt der Stadt Zürich» geben Sie darüber Auskunft, wie viel Nacktheit in Zürich erlaubt ist. Ist Nacktheit denn ein Problem in Zürich? Wir haben wenig Meldungen oder Anzeigen in diesem Zusammenhang. Es würde wohl keine Minute dauern, bis jemand gemeldet würde, der nackt durch die Stadt läuft. Ich würde das niemandem empfehlen.

Muss die Polizei nur ausrücken, wenn jemand nackt ist? Nein, es kann auch eine sexuelle Belästigung vorliegen. Oder ein Exhibitionist taucht auf. Von Exhibitionismus spricht man, wenn jemand seine Geschlechtsteile bewusst zur Schau stellt und sich die Personen genau aussucht, vor denen er sich präsentiert. Das ist ein Vergehen und wird der Staatsanwaltschaft gemeldet.

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