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Im Fall Mörgeli waren zuerst die Leichen – und dann die E-Mails

Aus dem Streit um den Zustand der Präparate am Medizinhistorischen Institut ist eine Medienschlacht zwischen Fernsehen und «Weltwoche» geworden. Als Munition dienen geheime und intime E-Mails.

Ursprung eines langwierigen Streites: Medizinhistorisches Institut der Universität Zürich
Ursprung eines langwierigen Streites: Medizinhistorisches Institut der Universität Zürich
Keystone

Im Fall Mörgeli sind weitere Details zur Entlassung des SVP-Nationalrats durch die Universität und zur Verhaftung seiner Gegenspielerin Iris Ritzmann bekannt geworden. Der Ursprung der brisanten News aus vertraulichen E-Mails: Die Ermittlungs­akten der Staatsanwaltschaft – 2000 Seiten und Hunderte von eingescannten und entschlüsselten E-Mails, Telefonnummern und -gesprächen – wurden den Beteiligten zugestellt. Und diese hausieren nun mit ihren Akten gezielt. Schweizer Fernsehen gegen «Weltwoche», lautet die Affiche. Oder SP gegen SVP. Oder Uni gegen Mörgeli.

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