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Im Koch-Areal soll das Recht einziehen

Für Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) gefährdet die Rücksichtslosigkeit der Hausbesetzer die bewährte Praxis im Umgang mit Hausbesetzungen.

Zügeltermin 2015 von der Binz in Wiedikon ins Koch-Areal an der Rautistrasse in Albisrieden.
Zügeltermin 2015 von der Binz in Wiedikon ins Koch-Areal an der Rautistrasse in Albisrieden.
Reto Oeschger
Zuschauer am Tag der offenen Tür im Koch-Areal.
Zuschauer am Tag der offenen Tür im Koch-Areal.
Reto Oeschger
Das Hauptgebäude des besetzten Koch-Areals an der Rautistrasse.
Das Hauptgebäude des besetzten Koch-Areals an der Rautistrasse.
Thomas Egli
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Im Zürcher Gemeinderat wurde gestern Abend zu Beginn der Sitzung 40 Minuten über das besetzte Koch-Areal im Kreis 9 gesprochen, das wegen Lärm­klagen in die Schlagzeilen geraten ist. Den Anfang machten die Alternativen mit einer Fraktionserklärung. Für sie findet derzeit eine beispiellose Hetzkampagne gegen das Kulturzentrum statt, betrieben von FDP und SVP im Schulterschluss mit einigen Journalisten. Es sei heuchlerisch, wenn die politische Rechte aus dem Ruhebedürfnis eini­ger Nachbarn die Legitimation für eine Anti-Besetzer-Hetze ableite. Bei weniger gut betuchten Anwohnern wie im Langstrassenquartier würden die Bürgerlichen wegschauen. Autonome Zentren seien für das Zusammenleben und die Kultur in der Stadt wichtig. Um dies nicht zu gefährden, ersucht die AL den Stadtrat, mit den Betreibern Auflagen auszuarbeiten, damit die Anzahl Partys und Konzerte begrenzt wird.

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