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Immer gehandelt, nichts zu bereuen

Mathilde Escher, die Tochter des Escher-Wyss-Gründers erhält am Sechseläuten eine Ehrentafel.

MeinungVon Helene Arnet

Charmant war Mathilde Escher wohl nicht. Aber sie war klug und tatkräftig. Conrad Ferdinand Meyer attestierte ihr eine «ihr eigene Offenheit» und einen «regen Kopf». Ihr Leitspruch lautete: «Lieber handeln und bereuen als nicht handeln und bereuen.» Was aus dem Mund einer Frau um die Mitte des 19. Jahrhunderts fast schon aufmüpfig anmutet.

Der Apfel fiel bei Mathilde Escher nicht weit vom Stamm: Ihr Vater, Hans Caspar Escher, war der Gründer von Escher, Wyss und Co., der damals grössten Maschinenfabrik des Landes. Die Firma Escher Wyss wurde 1969 von Sulzer geschluckt, Mathilde Eschers grosses Werk aber existiert heute noch: Die Mathilde-Escher-Stiftung für Menschen mit Körperbehinderung feiert im Herbst ihr 150-Jahr-Jubiläum. Und die Stifterin wird heute Montag um 10.30 Uhr im Fraumünster durch die Gesellschaft zu Fraumünster geehrt. Am Nachmittag wird an der St.-Anna-Kapelle unweit der Bahnhofstrasse eine Ehrentafel enthüllt.

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