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Immobiliengigant bietet neues Stadion für 1 Franken an

Swiss Prime Site, Erbauerin des Prime Tower, würde auf eigene Kosten ein Fussballstadion für Zürich bauen. Allerdings nur, wenn der Stadtrat ihre Bedingungen akzeptiert.

Marius Huber

Fritz Peter ist bis gestern die Sphinx der Zürcher Stadiondebatte gewesen. Die Ankunft des früheren GC-Präsidenten auf der Szene war so fulminant wie fatal. Unmittelbar vor der Abstimmung über den Bau eines öffentlich finanzierten Fussballstadions brachte er einen günstigeren Plan B ins Spiel und schwächte damit das Vorhaben der Stadt womöglich entscheidend. Am Ende fehlten 1747 Stimmen. Seither fragten sich viele, ob Peter nur ein Schwätzer gewesen sei, wie Vertreter der Stadtverwaltung im Ärger suggerierten. Oder ob er tatsächlich potente Investoren auf seiner Seite hat, wie er selbst versicherte.

Jetzt ist klar, dass sein günstiges Stadion kein Luftschloss ist. Dahinter steht eine der grössten Immobilieninvestmentgesellschaften des Landes, die milliardenschwere Swiss Prime Site (SPS). Das gab CEO Markus Graf gestern bekannt. Die SPS ist einer der wenigen Investoren mit Erfahrung auf diesem Gebiet. Sie war bereits am Bau der Stadien in Genf, Luzern und St. Gallen beteiligt.

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