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«In der Schweiz funktioniert so eine Kampagne nicht»

«Negative campaigning» zielt direkt auf den politischen Gegner – im Fall von Regierungsratskandidatin Silvia Steiner ging der Schuss nach hinten los. Politberater Louis Perron erklärt, weshalb.

«Die Aktion hilft Steiner, ihre grösste Schwäche zu neutralisieren»: Louis Perron. (Foto: zVg)
«Die Aktion hilft Steiner, ihre grösste Schwäche zu neutralisieren»: Louis Perron. (Foto: zVg)

Herr Perron, eine anonyme Kampagne zielt scharf gegen Regierungsratskandidatin Silvia Steiner (CVP). Hilft oder schadet ihr das? Eine definitive Antwort erhalten wir erst nach den Wahlen. Sicherlich wirkt sich die Kampagne nicht nur negativ aus. Frau Steiner hatte ein grosses Handicap: Sie ist im Vergleich zu den anderen Kandidaten eher unbekannt. Das Flugblatt brachte sie über Nacht ins Rampenlicht. Die Aktion hilft Steiner so gesehen, ihre grösste Schwäche zu neutralisieren.

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