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In Zürich ist eine Strasse schräg geraten

Die Europaallee liegt höher als der restliche Kreis 4. Das macht ihre Anbindung leicht schief.

Die Asphaltwelle vor dem Kosmos zeugt vom Höhenunterschied zwischen dem alten und dem neuen Quartier. Archivbild: Doris Fanconi
Die Asphaltwelle vor dem Kosmos zeugt vom Höhenunterschied zwischen dem alten und dem neuen Quartier. Archivbild: Doris Fanconi

Die Europaallee, zu einem grossen Teil aus Türmen bestehend, ist noch höher als gedacht, und zwar um ganze 70 Zentimeter. Auf die Skyline bezogen, merkt das keiner. Am Boden hingegen spürt man den Unterschied ziemlich gut. Er macht die Stadt ein wenig schief.

Auf den letzten 200 Metern Richtung Langstrasse liegt der Grund der Europaallee 30 bis 70 Zentimeter höher als die angrenzende Lagerstrasse und der bisherige Kreis 4. Die Lagerstrasse wird derzeit umgebaut. Vor diesen Arbeiten konnte man den Höhenunterschied zwischen alter Strasse und neuem Stadtteil gut sehen. Vor dem Kulturhaus Kosmos fiel der Asphalt in einer Art Welle ab.

Lagerstrasse neigt sich zum Quartier

Solche Abbrüche im Strassenraum sind selten. Und unerwünscht. Mit der Sanierung der Lagerstrasse hat das städtische Tiefbauamt die Delle eingeebnet. Das Trottoir vor dem Kosmos bleibt nun waagrecht. Dafür senkt sich die sanierte Lagerstrasse längsseitig relativ steil in Richtung des bisherigen Quartiers. Man habe versucht, die Strasse möglichst flach zu halten, heisst es beim Tiefbauamt, die Normvorgaben für Gefälle seien erfüllt. Bisher hat sich auch niemand über das leichte Auf und Ab beschwert. Bei den SBB, denen die Europaallee gehört, sind keine Reaktionen zu diesem Thema eingegangen.

Woher der kleine Höhenunterschied kommt, kann niemand richtig erklären. Bei den SBB vermutet man, dass sich die Lagerstrasse senke, damit sie leichter in die Langstrasse einmünden kann. Diese führt bei der Kreuzung in die Unterführung hinein. Dort wird der Kreis 4 trotz aller Neubauten auch künftig etwas schräg bleiben.

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