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Indonesisch und vegan? Passt bestens zusammen

Das Dapur in Oerlikon mischt zwei Küchen, die man in Zürich nicht so häufig antrifft. Und füllt damit eine Lücke.

Drinnen gibts falsches Poulet, draussen unverfälschtes Oerlikon. Foto: Andrea Zahler
Drinnen gibts falsches Poulet, draussen unverfälschtes Oerlikon. Foto: Andrea Zahler

«Plantbased» steht auf der Glastür. «Plänt beisd», liest der Karnivore und braucht etwas Zeit, bis er zu begreifen meint, was das englische Wort bedeutet: Vegetarisch? Vegan, korrigiert der Vegi. Und wieso schreiben sie das denn nicht?, fragt der Karnivore. Weil «pflanzenbasiert» besser klinge, behauptet der Vegi. Weniger kämpferisch, nicht so abgemagert, edler. Der Begriff sei aber unpräzise, mäkelt der Karnivore. Hühner oder Kühe ernährten sich ja ebenfalls von pflanzlichen Kalorien. Daher müsse man auch Fleisch als plantbasedes Lebensmittel bezeichnen. Er esse Pflanzen lieber selbst, entgegnet der Vegi, auf den Umweg über Tiermägen könne er verzichten.

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