Zum Hauptinhalt springen

«Jede andere Stadt wäre wohl begeistert vom Toni-Areal»

Studierendenproteste, streikende Haustechnik und steigende Kosten: Rektor Thomas D. Meier sagt, weshalb die Kritik an der Zürcher Kunsthochschule etwas «Zürcherisches» sei.

Der Hochschulcampus Toni-Areal im Westen der Stadt. Eine Trutzburg, erbaut für eine halbe Milliarde Franken.
Der Hochschulcampus Toni-Areal im Westen der Stadt. Eine Trutzburg, erbaut für eine halbe Milliarde Franken.
Dominique Meienberg
Wie Fliegengitter verkleidet die lichtdurchlässige Metallfassade das 10-stöckige Gebäude der Architekten EM2N. Diese ist nicht das Problem.
Wie Fliegengitter verkleidet die lichtdurchlässige Metallfassade das 10-stöckige Gebäude der Architekten EM2N. Diese ist nicht das Problem.
Dominique Meienberg
Überfordertes Badge-System: Je nach Studiengang gibt es unterschiedliche Zugangsberechtigungen. Die Umsetzung ist komplex und fehleranfällig. Regelmässig blockieren Türen oder Schlüsselkästen. Eingang zur Bibliothek.
Überfordertes Badge-System: Je nach Studiengang gibt es unterschiedliche Zugangsberechtigungen. Die Umsetzung ist komplex und fehleranfällig. Regelmässig blockieren Türen oder Schlüsselkästen. Eingang zur Bibliothek.
Dominique Meienberg
1 / 10

Gab es in den letzten Wochen Ereignisse in der ZHDK, über die Sie sich geärgert haben? Es gab Vorfälle, die uns intensiv beschäftigen. Zum Beispiel die Reorganisation des Departements Kunst und Medien (DKM), die zu einem Protest und vereinzelter Sachbeschädigung führte. Eine solche Form des Protests ist für uns aussergewöhnlich, und wir müssen einen Umgang damit finden. Wir sind darauf angewiesen, dass unsere Studierenden sich kritisch beteiligen, und müssen gleichzeitig darauf bestehen, dass auch sie Verantwortung übernehmen für diese Hochschule. Die Studierendenvertretung des DKM hat der Reorganisation inzwischen zugestimmt – kritisch zwar, aber immerhin.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.