Zum Hauptinhalt springen

Jedem Betonkind sein Waldsofa

Links-Grün möchte in der Stadt Zürich flächendeckend Waldkindergärten eröffnen. Skeptiker warnen, der Wald halte so viele Kinder gar nicht aus.

Marius Huber
Anders als Zürich betreibt Winterthur seit mehreren Jahren zwei öffentliche Waldkindergärten. Foto: Sabina Bobst
Anders als Zürich betreibt Winterthur seit mehreren Jahren zwei öffentliche Waldkindergärten. Foto: Sabina Bobst

Stadtzürcher Eltern schicken ihre Kinder zunehmend in privat ­geführte Waldkindergärten. Der Kindergarten Troll zum Beispiel hat wegen des Andrangs unlängst eine zweite Klasse er­öffnet, und beide sind ausgebucht, trotz Kosten von bis zu 1100 Franken im Monat.

Die links-grüne Mehrheit im Zürcher Gemeinderat will, dass auch der öffentliche Kindergartenunterricht vermehrt zwischen Fichten und Buchen stattfindet. Die SP lehnte 2013 einen ähnlichen Vorstoss noch ab. Jetzt argumentiert sie, die Gerechtigkeit gebiete es, dass alle Stadtkinder Zugang zu solchen Angeboten haben sollten, um von den Vorteilen der Naturpädagogik zu profitieren.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen