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Jens Gloors Freunde fühlen sich von ihm hintergangen

Ex-Nervous-Bar-Betreiber Jens Gloor hat in Zürich einen Schuldenberg von rund 200'000 Franken hinterlassen – etliche Gläubiger waren Freunde. Nun betreibt Gloor in Brasilien ein Guesthouse.

Viele Altlasten: Jens Gloor (links, mit seinem Lebenspartner Carlos Garotta).
Viele Altlasten: Jens Gloor (links, mit seinem Lebenspartner Carlos Garotta).
Peter Lauth

Jens Gloor hat im Streit um seine geschlossene Nervous-Bar in Wiedikon mit Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) landesweit für Schlagzeilen gesorgt. Nun betreibt er mit seinem Lebenspartner an der brasilianischen Küste ein Guesthouse – und all die Freunde, die ihm damals finanziell unter die Arme gegriffen hatten, können sich das Geld abschreiben. Einer von ihnen ist Hugo Hack. Der selbstständige Informatik-Ingenieur ETH ist sauer und enttäuscht, seit er vor rund einem Monat im «Tages-Anzeiger» gelesen hat, dass Jens Gloor und sein Lebenspartner Carlos Garotta von der Stadt Zürich eine Abfindung in sechsstelliger Höhe erhalten haben. «Jetzt betreiben sie in Búzios bei Rio de Janeiro am Strand ein Guesthouse. Und wir, die ihn unterstützt haben, gehen leer aus.»

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