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Jetzt beginnt die Öko-Lightshow

Auf Zürichs Wiesen und Lichtungen wird heftig gebalzt. Das strahlende Buhlen um den Paarungspartner ist ein Ereignis der magischen Art.

Es kriecht und fliegt in Zürichs Gärten, Wäldern und Parks. Ein Gewusel aus Bienen, Fliegen, Mücken, Faltern und Flugameisen surrt durch die Luft. Ein Spektakel der besonderen Art bietet sich in dieser Jahreszeit aber in der Nacht. «Jetzt ist die beste Zeit, um Glühwürmchen zu beobachten», sagt der Biologe und Präsident des Vereins Glühwürmchen Projekt Stefan Ineichen. Bis Ende Juli seien sie aktiv. «Es muss allerdings wirklich dunkel sein, bis sie anfangen zu leuchten. Vor 22 Uhr wird man kaum welche entdecken.»

Laut Ineichen habe es an erstaunlich vielen Orten in Zürich Leuchtkäfer – insbesondere in alten Grünanlagen und Villengärten. «Auf dem Friedhof Sihlfeld gibt es viele davon, aber auch auf dem Areal der Epi-Klinik an der Bleulerstrasse, im Bereich Burghölzli, auf der Waid oder im Wehrenbachtobel und am Uetliberghang.» Die Tierchen sind vor allem an Wald- und Wegrändern zu finden, denn sie lieben die Übergangssituation zwischen dichtem Gehölz und Buschwerk und wilden Wiesen. «Dort können die Männchen gut fliegen und die Weibchen finden mehr Schutz und Schatten», erklärt der Biologe.

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