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«Jetzt sind wir nur noch das Pissoir der Stadt»

Noch vor sieben Jahren fand im Niederdorf jeweils eine Parallelparade statt. Dann wurden Outdoorbars während der Street-Parade verboten. Die Gewalt ist seither zwar rückläufig, gut finden es trotzdem längst nicht alle.

Bitte nicht stören: Wo vor sieben Jahren noch der Bär brummte, herrscht am heutigen Street-Parade-Samstag beschauliche Stille.
Bitte nicht stören: Wo vor sieben Jahren noch der Bär brummte, herrscht am heutigen Street-Parade-Samstag beschauliche Stille.
Tina Fassbind
Leerer Rosenhof: Auf diesem Platz mitten im Niederdorf fanden früher am Street-Parade-Wochenende legendäre Outdoorpartys statt.
Leerer Rosenhof: Auf diesem Platz mitten im Niederdorf fanden früher am Street-Parade-Wochenende legendäre Outdoorpartys statt.
Tina Fassbind
«Musik macht nicht gewalttätig. Sie verbindet»: Steven Busse als DJ Darrien an den Plattentellern der Regenbogenbar.
«Musik macht nicht gewalttätig. Sie verbindet»: Steven Busse als DJ Darrien an den Plattentellern der Regenbogenbar.
Tina Fassbind
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Es ist ein seltsames Bild, das sich einem heute im Niederdorf zeigt. Zwischen den bärtigen Stammkunden im Restaurant Johanniter, die stoisch Bier trinkend in die Gasse starren, sitzen zwei buntbestrumpfte Partygänger und strahlen vor sich hin. Wären nicht ab und zu ein paar leicht bekleidete Mädchen und Jungs in Neonpink oder -gelb unterwegs, man würde gar nicht merken, dass heute die Street-Parade stattfindet.

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