Zum Hauptinhalt springen

Jetzt wollen sogar die Alternativen beim Velo sparen

Wegen des hohen Defizits werden im Zürcher Gemeinderat beim Veloverkehr Kürzungen in Millionenhöhe debattiert. Weil sie wohl durchkommen, schlägt Umverkehr Alarm – besonders wegen eines Punkts.

Im Rahmen der langfristigen Planung «Stadtverkehr 2025» wollte der Stadtrat beim Tiefbauamt zwei neue Stellen schaffen, die sich allein um die Belange von Velofahrern kümmern. Eine Mehrheit der Rechnungsprüfungskommission des Gemeinderats will diesen Ausbau aber verhindern – mithilfe von AL und GLP.
Im Rahmen der langfristigen Planung «Stadtverkehr 2025» wollte der Stadtrat beim Tiefbauamt zwei neue Stellen schaffen, die sich allein um die Belange von Velofahrern kümmern. Eine Mehrheit der Rechnungsprüfungskommission des Gemeinderats will diesen Ausbau aber verhindern – mithilfe von AL und GLP.
Gaetan Bally, Keystone
Für die Umweltorganisation Umverkehr besteht nun die Gefahr, dass eine velofreundliche Verkehrsplanung nicht umgesetzt wird. Gian von Planta (Bild), GLP-Fraktionspräsident, will jedoch schlicht den Stellenausbau verhindern. Für ihn gibt es innerhalb des Tiefbauamtes genug Mitarbeiter, mit welchen man die Stellen besetzen könnte.
Für die Umweltorganisation Umverkehr besteht nun die Gefahr, dass eine velofreundliche Verkehrsplanung nicht umgesetzt wird. Gian von Planta (Bild), GLP-Fraktionspräsident, will jedoch schlicht den Stellenausbau verhindern. Für ihn gibt es innerhalb des Tiefbauamtes genug Mitarbeiter, mit welchen man die Stellen besetzen könnte.
Sabina Bobst
Umverkehr zweifelt daran, dass der Stadtrat die Stellen aber tatsächlich besetzt, wenn dafür an einem anderen Ort gespart werden muss. Für AL-Fraktionspräsident Alecs Recher (Bild) ist aber klar: «Die Umsetzung von ‹Stadtverkehr 2025› ist ein klarer Auftrag des Gemeinderates an den Stadtrat, und ich gehe davon aus, dass er diesen erfüllt.»
Umverkehr zweifelt daran, dass der Stadtrat die Stellen aber tatsächlich besetzt, wenn dafür an einem anderen Ort gespart werden muss. Für AL-Fraktionspräsident Alecs Recher (Bild) ist aber klar: «Die Umsetzung von ‹Stadtverkehr 2025› ist ein klarer Auftrag des Gemeinderates an den Stadtrat, und ich gehe davon aus, dass er diesen erfüllt.»
Reto Oeschger
1 / 3

Der Stadtrat wollte im Rahmen der langfristigen Verkehrsplanung «Stadtverkehr 2025» zwei Stellen im Tiefbauamt schaffen, die sich ausschliesslich um die Belange von Velofahrern kümmern und dies in die Planung einfliessen lassen. In der Rechnungsprüfungskommission (RPK) stellte sich aber eine Mehrheit aus Mitgliedern von SVP, FDP, GLP und AL gegen die Schaffung der Stellen. Nur eine Minderheit aus SP- und Grünen-Mitgliedern der RPK ist für die Einführung, deren Kosten mit 70'500 Franken veranschlagt sind. Dies sorgt für Unmut bei der Umweltorganisation Umverkehr.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.