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Jugendliche dürfen Wünsche zu illegalen Partys anbringen

Die Stadt Zürich lädt Junge ein, sich auf Facebook zu äussern, wie die «perfekte Partystadt Zürich» aussieht und welche Freiräume fehlen.

Die Stadt Zürich reagiert auf die Krawallen im September: Sie fordert auf der Internetplattform Facebook die Jugendlichen auf, acht Fragen zu beantworten. Das schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Unter anderem dürfen sich die Jugendlichen dazu äussern, was sie in Zürich am meisten nervt, wenn sie in den Ausgang gehen.

Sie werden auf der Seite «fertigpuff», die bereits 1801 Fans hat, gefragt, wie sie im Ausgang den Umgang mit der Polizei erleben und wie die Polizei ihr Verhalten verbessern könne, ohne die polizeilichen Aufgaben zu vernachlässigen.

Stadtrat hofft auf kreative Vorschläge

Bis zum 26. Oktober haben die Jugendlichen Gelegenheit, sich zu äussern. Die Stadt will die Rückmeldungen sammeln und realisierbare Lösungen in künftige Strategien einfliessen lassen. «Wir erhoffen uns viele interessante und kreative Vorschläge», lässt sich der Zürcher Stadtrat und Polizeivorsteher Daniel Leupi (Grüne) in der Mitteilung zitieren.

In der Stadt Zürich war es Mitte September am Bellevue, am Central und in der Nähe des Hauptbahnhofes zu schweren Ausschreitungen gekommen. Unbekannte hatten mehrmals zu illegalen Freiluftpartys aufgerufen. Diese endeten in gewalttätigen Auseinandersetzungen. Die Polizei setzte Gummischrot, Wasserwerfer und Reizstoff ein.

(SDA)

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