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Kampf um das Zürcher Mythenschloss

Die Swiss Re will das grossbürgerliche Gebäude am Mythenquai 20 abreissen. Mieter wehren sich aber gegen den geplanten Neubau.

Markanter Bau beim Hafen Enge: Der 1986 eröffnete Ersatzneubau des Mythenschlosses. (1987)
Markanter Bau beim Hafen Enge: Der 1986 eröffnete Ersatzneubau des Mythenschlosses. (1987)
Jules Vogt/ETH-Bibliothek Zürich
Swiss Re will das 30-jährige Gebäude wieder abbrechen und neu bauen, um alle 3500 Schweizer Mitarbeitenden an diesem Ort zu konzentrieren. (1987)
Swiss Re will das 30-jährige Gebäude wieder abbrechen und neu bauen, um alle 3500 Schweizer Mitarbeitenden an diesem Ort zu konzentrieren. (1987)
Jules Vogt/ETH-Bibliothek Zürich
Die Baustelle des Ersatzneubaus Mythenschloss.
Die Baustelle des Ersatzneubaus Mythenschloss.
Comet Photo AG/ETH-Bibliothek Zürich
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Das Mythenschloss prägt das Seeufer von Zürich. Im Unterschied zum Roten und zum Weissen Schloss ist das Mythenschloss weder besonders alt noch besonders ehrwürdig. Es ist ein Zwitter. Von der Seeseite sieht es wie ein grossbürgerliches Wohnhaus aus, von der Alfred-Escher-Strasse wie ein beliebiges aus den 1980er-Jahren stammendes Bürogebäude. Swiss Re, Eigentümerin des Gebäudes seit den 1960er-Jahren, kam 1981 zum Schluss, dass die Anforderungen an die geplanten Arbeitsplätze nur durch einen Neubau zu erfüllen wären. Aus denkmalpflegerischen Gründen wurde lediglich die Fassade auf der Seeseite rekonstruiert.

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