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Kanton zahlt 9 Millionen ans Stadion

Aus dem Sportfonds fliesst Geld an die neue ZSC-Arena – unter einer Bedingung.

Fürs «Theatre of Dreams» fliessen 9 Millionen vom Kanton.
Fürs «Theatre of Dreams» fliessen 9 Millionen vom Kanton.
Stadt Zürich

Der Kanton Zürich unterstützt den Bau des geplanten Eishockeystadions in Zürich-Altstetten. Die 9-Millionen-Zahlung erfolgt aber erst, wenn die Anlage erstellt ist und die definitive Bauabrechnung vorliegt, wie der Regierungsrat heute Donnerstag mitgeteilt hat. Die ZSC Lions hatten im Herbst 2015 beim kantonalen Sportamt ein Gesuch für eine finanzielle Unterstützung des Neubaus eingereicht.

Da der Nachwuchs- und Breitensport 66 Einheiten im neuen Stadion belegt und die Trainingshalle sogar ausschliesslich durch diesen genutzt wird, sind die Voraussetzungen für einen Beitrag aus dem Sportfonds gegeben, wie es in der Mitteilung heisst. Der Regierungsrat bewilligte deshalb den Investitionsbeitrag.

Mittel für Breitensport

Die ZSC Lions seien ein Pfeiler der Sport-Nachwuchsförderung im Kanton Zürich, heisst es weiter. Zu ihnen gehören 65 Teams mit über 1250 Spielerinnen und Spielern, davon mehr als 700 Kinder und Jugendliche.

Die ZSC Lions verfolgen seit 2009 Pläne für eine eigene Eishockeyarena in der Stadt Zürich. Als Sieger ging schliesslich das Projekt «Theatre of Dreams» hervor. Die Kosten für den geplanten Bau in Zürich-Altstetten mit 11'600 Zuschauerplätzen und einer zusätzlichen Trainingshalle belaufen sich auf 169 Millionen Franken.

Abstimmung im September

Die Finanzierung stützt sich primär auf ein städtisches Darlehen von 120 Millionen, das verzinst wird und laufend zurückbezahlt wird, einen jährlichen 2-Millionen-Betriebsbeitrag der Stadt Zürich sowie private Investitionen von 36 Millionen durch ZSC-Präsident Walter Frey, Stadler-Rail-Chef Peter Spuhler und die Swiss Life. Vom Bund werden noch weitere 4 Millionen erwartet. Der Baurechtszins für die 28'000 Quadratmeter beträgt 35'000 Franken.

Im Juni stimmte das Zürcher Stadtparlament dem Stadion mit 93:19 Stimmen zu. Am 25. September findet die Volksabstimmung statt.

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