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Kein Geständnis nach tödlichem Unfall an VBZ-Haltestelle

Bei einem Streit zwischen zwei Frauen ist eine betagte Rentnerin nach einem Sturz gestorben. Die 30-jährige Beschuldigte bestreitet die Tat.

Wie der Unfall mit Todesfolge am Zehntenhausplatz in Zürich-Affoltern genau ablief, wird von der Staatsanwaltschaft untersucht. (Bild: Google Maps)
Wie der Unfall mit Todesfolge am Zehntenhausplatz in Zürich-Affoltern genau ablief, wird von der Staatsanwaltschaft untersucht. (Bild: Google Maps)

Noch ist nicht sicher geklärt, ob die 79-jährige Frau am 26. Mai an den Folgen des Sturzes gestorben ist oder ob es für den Tod andere Gründe gibt. Sicher aber ist: Die 30-jährige Schweizerin, die seit Anfang Juni in Untersuchungshaft sitzt und gegen die ein Strafverfahren läuft, bestreitet die Tat. «Sie ist nicht geständig», sagt der zuständige Staatsanwalt, man gehe vom Verdacht der vorsätzlichen Tötung aus.

Das Drama hatte sich bei der VBZ-Bushaltestelle Zehntenhausplatz an der Schauenbergstrasse in Zürich-Affoltern ereignet. Damals stürzte bei einer Auseinandersetzung mit einer unbekannten Frau eine 79-jährige Rentnerin. Sie verletzte sich mittelschwer und verstarb drei Tage später im Spital. Weitere Informationen über den Ablauf der Auseinandersetzung machte die Polizei damals nicht, es sei aber keine Waffe im Spiel gewesen.

Schon vorher auffällig benommen

Die polizeilichen Ermittlungen führten zur Identifizierung der mutmasslichen Täterin. Die 30-jährige Schweizerin aus dem Kanton Bern wurde 7. Juni in der Stadt Zürich verhaftet. Wie die Kantonspolizei damals schrieb, war die Verhaftete bereits eine Stunde vor der Auseinandersetzung an der Haltestelle und hatte sich dabei sehr auffällig verhalten. Laut dem zuständigen Staatsanwalt soll es sich nicht um eine Angehörige einer Randgruppe handeln. Das Verfahren gegen sie läuft noch, es wird vermutlich frühestens im Herbst abgeschlossen sein.

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