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Keine günstigen Wohnungen mehr für Grossverdiener

Die bürgerliche Opposition könnte dem Zürcher Stadtrat etwas aufzwingen, was dieser nicht will: Strikte Einkommensgrenzen für alle Mieter, die in städtischen Liegenschaften leben.

Dürfen in der städtischen Wohnsiedlung Heuried bald keine Wohlhabenden mehr wohnen? Foto: Branko de Lang (Keystone)
Dürfen in der städtischen Wohnsiedlung Heuried bald keine Wohlhabenden mehr wohnen? Foto: Branko de Lang (Keystone)

Es bahnt sich ein bürgerlicher Coup an im linken Zürich. Er betrifft die oft sehr günstigen städtischen Wohnungen – ein Reizthema, seit bekannt wurde, dass in diesen zuweilen Millionäre und Prominente wohnen, die ihre Steuern längst nicht mehr in Zürich zahlen. Die städtische Liegenschaftenverwaltung geriet unter Druck. Zwar kündigte der Stadtrat letzten Dezember an, die Regeln für die Vermietung zu verschärfen. Er lehnte es aber ausdrücklich ab, der Mieterschaft künftig ins Portemonnaie zu schauen.

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