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Kleine, sterbende Gegenwelt

Hängende Möbel, pragmatische Hippies, autonome «Schönheit»: Am Samstag gaben Bewohner und Besetzer des Labitzke-Areals Einblick in ihre Räume und Träume – Ende Jahr müssen sie diese verlassen.

Der Autonome Beauty-Salon im besetzten Teil des Labitzke-Areals, wo Konzerte und andere Veranstaltungen stattfinden.
Der Autonome Beauty-Salon im besetzten Teil des Labitzke-Areals, wo Konzerte und andere Veranstaltungen stattfinden.
Sophie Stieger
Blick aus der grössten Wohngemeinschaft auf den Garten im Areal.
Blick aus der grössten Wohngemeinschaft auf den Garten im Areal.
Sophie Stieger
Im Gespräch: Bewohner und Gäste treffen sich vor den Gebäuden.
Im Gespräch: Bewohner und Gäste treffen sich vor den Gebäuden.
Sophie Stieger
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Die Herbstsonne gibt alles, was sie noch zu geben hat, das Laub macht auf Farbentherapie, irgendwo zwitschert ein fröhliches Autoradio, Pärchen bummeln Hand in Hand ins Café, und so deutet nichts darauf hin, dass an diesem Nachmittag da draussen in Altstetten Erschlagendes passieren könnte.

Und doch passierts. Auf dem Labitzke-Areal. Am Herbstfest, das die «pragmatischen Hippies, die viel Gemüse essen und ebenso diszipliniert wie hedonistisch leben» (O-Ton eines Österreichers, der hier sein Zuhause gefunden hat), zum Anlass nehmen, der Öffentlichkeit erstmals überhaupt Einblick in ihre Wohnräume und Tagträume zu gewähren. Bei einem Rundgang mit «Musik, Häppchen und Happenings». Klingt harmlos. Doch bereits bei der Station 1 namens «Albulatorium» wird klar: Das inoffizielle Motto dieser Führung, es lautet: «Sachen gibts, die gibts gar nicht!»

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