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Koala Mikey stirbt unerwartet im Zürcher Zoo

Überraschend ist im Zoo das Koala-Männchen Mikey verstorben. Mögliche Todesursache: Leukämie.

Mikey hat knapp zwei Jahre im Zürcher Zoo verbracht.
Mikey hat knapp zwei Jahre im Zürcher Zoo verbracht.
Albert Schmidmeister/Zoo Zürich

Mikey war einer der vier Koalas, die seit März 2018 den Zürcher Zoo bevölkern. An letztjährigen Ostern waren tausende Besucher aus der ganzen Schweiz nach Zürich gereist, um die putzigen Tiere zu bewundern (lesen Sie hier mehr dazu). Vergangene Woche ist nun das dreieinhalbjährige Männchen «völlig unerwartet» gestorben, wie der Zürcher Zoo heute Mittwoch mitgeteilt hat.

Die Tierpfleger hatten bei Mikey am Donnerstagabend Blut am Gesäss festgestellt und den Tierarzt alarmiert. Dieser untersuchte das Koala-Männchen und nahm für weitere Abklärungen eine Blutprobe. Am frühen Freitagmorgen fanden die Tierpfleger Mikey leblos vor.

Erste Ergebnisse der Sektion weisen auf ein «akutes tumoröses Geschehen» hin, schreibt der Zoo. Im Blut von Mikey wurden Veränderungen festgestellt, die auf eine Leukämie-Erkrankung hindeuten. Weitere Abklärungen dazu seien im Gang.

Koalas werden eng überwacht

Mikey hatte vor seinem Tod gemäss Zoo keinerlei Auffälligkeiten im Verhalten gezeigt, heisst es weiter. «Er frass bis zuletzt von den angebotenen Eukalyptusblättern.» Alle Koalas unterstünden generell einer engen Überwachung. Sie werden zweimal in der Woche gewogen und einem visuellen Gesundheitscheck unterzogen.

Zur Koala-Gruppe in der Australienanlage gehören neben dem verstorbenen Mikey das Männchen Milo (4-jährig) und die beiden Weibchen Maisy (4) und Pippa (2). Sie kommen alle aus dem Australian Reptile Park nahe Sydney. Mit ihm engagiert sich der Zoo für die Wiederansiedlung stark bedrohter und auf dem australischen Festland ausgestorbener Beuteltiere, etwa den Beutelteufel.

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