Koch-Areal: Keine Chance für FDP-Initiative

Die Zürcher Stimmbürger haben die Volksinitiative «Wohnen und Leben auf dem Koch-Areal» abgelehnt. Sie unterstützen klar die Pläne der Stadt.

Das Koch-Areal in Zürich Albisrieden/Altstetten: Die Stadtzürcher haben heute entschieden, wie dort künftig gewohnt wird.

Das Koch-Areal in Zürich Albisrieden/Altstetten: Die Stadtzürcher haben heute entschieden, wie dort künftig gewohnt wird. Bild: Patrick Hürlimann/Keystone

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Die Stadt Zürich will auf dem Koch-Areal 368 gemeinnützige Wohnungen in zwei Häusern sowie ein Gewerbehaus und einen Quartierpark. Zu diesem Zweck hat sie 2013 das bis heute besetzte Areal von der UBS gekauft. Die klare Mehrheit der Stadtzürcher Stimmberechtigten, nämlich 72,7 Prozent, unterstützt diese Pläne und sagt Ja zum Kredit von insgesamt 42 Millionen Franken für die Umsetzung des Projekts.

Mit ihrer Volksinitiative «Wohnen und Leben auf dem Koch-Areal» forderte die FDP, dass die Stadt das Land verkauft und Private darauf ein ähnliches Projekt realisieren - allerdings mit einem Anteil gemeinnütziger Wohnungen von einem Drittel. Die Zürcherinnen und Zürcher halten nichts davon und lehnen die Initiative mit 65,1 Prozent ab. Am deutlichsten war die Ablehnung mit 70,6 Prozent im Kreis 3.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 10.06.2018, 18:28 Uhr

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