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Kristallnacht-Tweet: Jetzt wird die Staatsanwaltschaft aktiv

A. M. bestreitet, den umstrittenen Aufruf auf Twitter in dieser Form veröffentlicht zu haben.

Stefan Hohler
Eine jüdische Synagoge brennt in der Kristallnacht von 1938.
Eine jüdische Synagoge brennt in der Kristallnacht von 1938.
Keystone

A. M., Vorstandsmitglied der SVP-Sektion Zürich 7/8, hat derzeit ein Problem. «Vielleicht brauchen wir wieder eine Kristallnacht . . . diesmal für Moscheen», lautete die Twitter-Nachricht, die von seinem Account in der Nacht auf Sonntag abgesetzt wurde. Bei der berüchtigten Reichskristallnacht, sie wird auch als Novemberpogrom bezeichnet, ermordeten die Nazis 1938 in Deutschland etwa 400 Juden. Über 1400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie Tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört.

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