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Kritik wegen Steinen aus China

Die Stadt verlegt in Wipkingen Granit aus China – aus Kostengründen. Das stösst auf Unverständnis.

Kein Granit aus dem Steinbruch Boschetto bei Cevio in der Valle Maggia: Die Stadt Zürich setzt auf Steine aus China.
Kein Granit aus dem Steinbruch Boschetto bei Cevio in der Valle Maggia: Die Stadt Zürich setzt auf Steine aus China.
Keystone

«Made in China» steht auf den Granitsteinen, die derzeit an der Nordstrasse in Wipkingen verlegt werden. Ein Quartierbewohner zeigt gegenüber dem Gratisblatt «20 Minuten» dafür kein Verständnis: Bei jeder Gelegenheit verweise die Stadt auf ihr Ziel der 2000-Watt-Gesellschaft und gleichzeitig transportiere sie Steine um die halbe Welt.

Laut einem Experten für Umweltchemie weise der Granit aus China tatsächlich eine schlechtere Ökobilanz auf als Steine aus Norditalien. Stefan Hackh, Sprecher des Tiefbauamtes der Stadt, sagt dies werde nun überprüft. Oft kämen die Randsteine aber aus dem näheren Norditalien. «Nur die Steine für Wasserrinnen stammen aus China.» Auch die Stadt müsse auf die Kosten achten und der chinesische Granit sei günstiger als jener aus dem Nachbarland, begründet er die Wahl der Behörden. Immerhin bestätigt der Tiefbauamt-Sprecher, dass die Steine zertifiziert seien und nicht von Kindern abgebaut würden.

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