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Kunst gegen Abfall

Der Bildhauer Heinz Niederer stellt Vandalen, Pennern und Hängern Skulpturen entgegen. Er beginnt damit auf der Dachterrasse beim Wipkingerplatz.

Heinz Niederer platziert seine Werke unter der «Eierschachtel» auf der abgehalfterten Wipkingerterrasse. Foto: Doris Fanconi
Heinz Niederer platziert seine Werke unter der «Eierschachtel» auf der abgehalfterten Wipkingerterrasse. Foto: Doris Fanconi

Zürich – Es gibt ein Wort, das Heinz Niederer verabscheut: Vision. Visionen, seien für die Katz, findet der 72-jährige Bildhauer, der es versteht, selbst schwere Eisenskulpturen poetisch wirken zu lassen. So ist denn auch Niederers jüngste Idee keine Vision, sondern ein handfestes Projekt: Er will «Unorte» in der Stadt verorten. Er glaubt an die heilende Wirkung von Kunst gegen Abfall, Schmierereien und Vandalismus. Die Probe aufs Exempel macht er auf der Dachterrasse des Postgebäudes am Wipkingerplatz, einem «Sorgenkind» unter den öffentlichen Plätzen, wie Sophia Berdelis vom Tiefbauamt sagt.

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